Warning: unlink(./app/code/core/clean.php) [function.unlink]: No such file or directory in /srv/www/htdocs/museum/wwwroot/wp/wp-includes/cron.php on line 537

Warning: unlink(./app/code/core/clear.php) [function.unlink]: No such file or directory in /srv/www/htdocs/museum/wwwroot/wp/wp-includes/cron.php on line 538
Keine Chance für die Liebe? | Fußball und Liebe 2015
Suche
  • 14.05 & 16.05.2015 - Millerntor-Stadion
  • Fußball, Kultur, Liebe in der Gegengerade
Suche Menü

Keine Chance für die Liebe?

Diskussionsrunde zu Fussball, Homophobie und Sexismus

„Einige meiner besten Freunde sind Männer …“

Lesben- und Schwulenfeindlichkeit und Sexismus gehören zusammen. Wie, inwiefern und wie sich das zeigt – das ist Thema dieser Diskussionsrunde.

Keine Chance für die Liebe

Homophobie und Sexismus – das sind geradezu unüberwindliche Hürden für die Liebe. In vielen Stadien gehören frauen- und schwulenfeindliche Sprüche dennoch geradezu zum guten Ton. Da kann man endlich mal die Sau raus lassen, wo ansonsten ein angebliches Diktat der „Political Correctness“ so richtig schön lustvoll abwertendes Verhalten und Niedermachen doch ach so repressiv unterdrücken würde.

Der FC St. Pauli ist traditionell Vorreiter im Kampf gegen Homophobie und Sexismus im Fussball. Auf dem Stadion weht nun die Regenbogenflagge, Zeichen des Kampfes für LGBT-Rechte – jenen von Lesben, Schwulen, Transgender und Bisexuellen. Was Berichterstattung bis Australien nach sich zog. Als sexistisch Diagnostiziertes wie der Stangentanz im Separé von „Susi’s Showbar“ erntete massiven Fan-Widerstand bis hin zu Anträgen auf der Jahreshauptversammlung. Die mit Mehrheit angenommen wurden.

Dennoch ist die Idylle der freien Liebe auch im Millertor-Stadion längst nicht Realität – nach annähernd jedem Heim- und Auswärtsspiel finden sich empörte Berichte in Internetforen und bei Facebook und berichten von Unaussprechlichem, und noch bei Choreographien gegen Homophobie ist das Gewitzel in manchen Bereichen des Stadions unüberhörbar.

Zusammen mit den Teilnehmern der Diskussionsrunde wollen wir somit fragen: Wie wird man eigentlich so ein zumeist heterosexueller Mann, der sich über Schwule, Lesben und Frauen erhebt?

Und ist es nicht ganz allgemein so, dass das, was als Anlass zur Belustigung genutzt wird, ein als „weiblich“ eingeordnetes Verhalten ist?

Und was passiert, wenn Frauen aus dieser Rolle fallen und sich männliche Attribute zueigen machen?

? Zum kompletten Text der Veranstaltung und den Teilnehmern

Ort Gegengerade, Ebene 1, Haupt-Bühne
Zeit Samstag, 28.09.2013, ab 20 Uhr bis ca. 22.30 Uhr
Moderation Christian Bettges (TV-Autor und -Produzent, u.a. „Pop 2000“, „TRACKS“, „Soul Power“; Grimme-Preisträger)
Teilnehmer Lars Alberth (Soziologe)
Dirk Brüllau (Aktionsbündnis gegen Sexismus und Homophobie, FC St. Pauli, sowie Sprecher der „Queer Football Fanclubs“)
Florian Lechner  (Fussballgott)
Nicole Selmer (Journalistin u.a. bei Publikative.org und im österreichischen Fußballmagazin ballesterer, Autorin „Watching the boys play – Frauen als Fussballfans“)
Sookee (Rapperin, Poetin, Aktivistin)
Marcus Urban (Diversity-Berater, ehem. schwuler Profifußballer und Buchautor)
Musikalisches Rahmenprogramm Tine Kreich (Songwriterin)
Love Newkirk (Sängerin)
Michael Pahl (Buchautor + Songwriter)
Sookee (Rapperin)