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  • 14.05 & 16.05.2015 - Millerntor-Stadion
  • Fußball, Kultur, Liebe in der Gegengerade
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Fußball und Liebe 2015: das Festival am Millerntor

“Alle reden über Fußball und Gewalt – wir feiern Fußball und Liebe!” Mit Musik und Literatur, Talk und internationalen Gästen, Film, Ausstellungen und Kinderprogramm. In der Gegengerade des Millerntor-Stadions. Veranstaltet von 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V. in Kooperation mit KIEZHELDEN und vielen weiteren Partnern.

Foto: Antje Frohmüller, www.afroh.de

Foto: Antje Frohmüller, www.afroh.de

Fußball und Liebe: Für Millionen Menschen in ganz Deutschland ein untrennbarer Zusammenhang. Doch die Schlagzeilen über den Fußball dominiert oft anderes. Wie sein erfolgreicher Vorgänger will „Fußball und Liebe 2“ an das erinnern, was wirklich wichtig ist am Fußball – und ein Zeichen setzen gegen Diskriminierung und Gewalt, gegen Hass, Intoleranz und Ausgrenzung. Noch schöner, vielseitiger und internationaler als 2013.

Ort des Geschehens ist die Gegengerade des Millerntor-Stadions – die legendäre Tribüne, auf der Mitte der 1980er-Jahre die ersten Totenkopf-Fahnen wehten und eine vollkommen neue Art der Fußball-Fankultur ankündigten: leidensfähig, selbstironisch, kreativ, kritisch und tolerant – außer gegen Rechts oder gegen Diskriminierungen jeder Art.

Als „Entdeckerfestival“ will Fußball und Liebe nicht nur Fans des FC St. Pauli, sondern Fans aller Vereine dazu einladen, Künstler, Kunstformen und Ideen zu entdecken – und dabei auch über eigene Denkmuster zu reflektieren, wenn es etwa um Themen wie bewusste und unbewusste Diskriminierung geht.

Die Festivalprinzipien orientieren sich eng an den Werten des FC St. Pauli und seiner Fanszene – und am Wesen der Liebe selbst:

Liebe ist offen
Darum ist auch FuL offen und setzt auf verschiedene Kunstformen und Stile: Musik, Film, Literatur, darstellende Kunst; ein Mix aus Inspiration und Information für Kopf, Herz und alle Sinne, der die Grenzen des Gewohnten überwindet und das lange schon Liebgewonnene mit dem Unerhörten zusammenbringt.

Liebe ist überwältigend
Darum setzt FuL bewusst auf eine Programmstruktur, die man _nicht_ „Eins nach dem anderen“ aufnehmen kann. Ziel ist das angeregte „Browsen“ durch ein bewusstes, hochklassiges „Überangebot“, eine positiv überwältigende und begeisternde, neugierig machende Vielfalt, die zentrales Argument ist, FuL zu besuchen.
Natürlich wird es viele prominente und bekannte Namen geben; das Publikum wird aber auch wegen der Vielfalt kommen und dabei Erfahrungen mitnehmen, die es sonst nie gemacht hätte.

Liebe überwindet Grenzen
Erweiterung, Entgrenzung, Öffnung; mehr sein, wissen, fühlen, als man alleine je sein könne: Das lehrt uns die Liebe. Und so will auch FuL Grenzen überwinden, Mauern in Köpfen einreißen und ein deutliches Statement weit über die Grenzen Hamburgs hinaus senden:
Gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie. Für eine Welt, in der andere Kulturen, Hautfarben, sexuelle Orientierungen nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung verstanden werden. Denn:

Wie kann man nur hassen, das Menschen sich lieben?
(Sookee, Teilnehmerin bei Fußball und Liebe 2013)

Die Liebe und der Fußball: Diese Kräfte bringen Menschen zusammen wie nichts anderes auf der Welt. Das Festival „Fußball und Liebe“ macht diesen Gedanken erlebbar und erinnert an das, was wirklich wichtig ist.

Alle reden von Fußball und Gewalt. Wir feiern Fußball und Liebe!

Gestaltung: DJ DSL

Gestaltung: DJ DSL